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Interne Verlinkungen für SEO optimal nutzen | Distart

Geschrieben von Sharon Geißler | 29.08.25 13:38

Interne Links gehören zu den effektivsten, aber oft unterschätzten SEO-Maßnahmen. Sie helfen nicht nur dabei, die Navigation auf Deiner Website zu verbessern, sondern haben auch direkten Einfluss auf Dein Google-Ranking. In diesem Artikel erfährst Du, was interne Verlinkungen genau sind, warum sie so wichtig sind – und wie Du sie gezielt für bessere Rankings einsetzen kannst.


Was sind interne Links?

Interne Links sind Verweise, die von einer Seite Deiner Website auf eine andere Seite derselben Domain führen. Sie sind essenziell für die Struktur und Orientierung – sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen. Wenn Du interne Links gezielt einsetzt, lenkst Du den sogenannten „Linkjuice“ gezielt auf wichtige Seiten und unterstützt Google dabei, den Zusammenhang und die Hierarchie Deiner Inhalte besser zu verstehen.

Interne Verlinkungen sind also nicht nur ein technisches Detail – sie sind ein strategisches Werkzeug. Sie zeigen Google, welche Seiten besonders relevant sind, und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass diese Seiten auch in den Suchergebnissen besser platziert werden.

 

Wie unterscheiden sich interne und externe Links?

Während interne Links auf Inhalte innerhalb Deiner eigenen Website verweisen, führen externe Links zu Seiten außerhalb Deiner Domain. Beide Linktypen haben ihre Berechtigung: Externe Links können Deine Inhalte durch vertrauenswürdige Quellen untermauern, während interne Links Deine eigene Website strukturieren und die Autorität gleichmäßig verteilen.

Für Google sind interne Verlinkungen besonders wertvoll, da sie als Navigationshilfe dienen und dem Crawler ermöglichen, Deine Seite effizient zu durchforsten. Externe Links hingegen tragen eher zur inhaltlichen Tiefe bei – wenn sie gut gewählt sind.

 

Google sagt: Interne Links sind wichtig

Google selbst betont regelmäßig, wie wichtig interne Links für die Suchmaschinenoptimierung sind. In der offiziellen Dokumentation zum Crawling heißt es, dass interne Verlinkungen entscheidend dafür sind, wie Google Inhalte entdeckt und bewertet. Je besser die interne Struktur, desto leichter kann Google alle relevanten Seiten erreichen – und entsprechend indexieren.

Besonders wichtig: Interne Links helfen Google dabei zu erkennen, welche Seiten auf Deiner Website besonders wichtig sind. Wenn viele Seiten auf ein bestimmtes Ziel verlinken, sendet das ein starkes Signal. Die verlinkte Seite wird als relevant eingestuft – was ihre Chancen auf gute Rankings erhöht.

 

Weitere Vorteile von internen Verlinkungen

Neben dem positiven Einfluss auf das Ranking bietet eine durchdachte interne Verlinkung eine ganze Reihe zusätzlicher Vorteile, die sowohl die Nutzererfahrung als auch die Performance Deiner Website verbessern. Viele dieser Effekte entfalten sich nicht sofort sichtbar, tragen aber langfristig zur Qualität und Stabilität Deiner Online-Präsenz bei.

Einige der wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Bessere Nutzerführung: Interne Links machen es Besuchern einfacher, sich auf Deiner Seite zurechtzufinden und relevante Inhalte zu entdecken. Das sorgt für ein flüssiges Nutzungserlebnis und reduziert Frustration.
  • Niedrigere Absprungrate: Wenn Nutzer direkt auf weiterführende Informationen stoßen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Seite schnell wieder verlassen. Das wirkt sich positiv auf Deine User Signals aus – ein nicht zu unterschätzender Ranking-Faktor.
  • Längere Verweildauer: Eine gut verlinkte Website hält die Nutzer länger auf der Seite. Sie klicken sich durch verwandte Themen und verbringen mehr Zeit mit Deinen Inhalten – ein klares Signal für Qualität.
  • Bessere Sichtbarkeit interner Seiten: Gerade Seiten, die nicht über das Hauptmenü erreichbar sind, profitieren von gezielten internen Links. Sie werden häufiger gecrawlt und steigen in ihrer Sichtbarkeit.
  • Gezielter Linkjuice-Transfer: Mit internen Links kannst Du gezielt Autorität an bestimmte Seiten weitergeben – zum Beispiel an umsatzstarke Produktseiten, wichtige Blogartikel oder Landingpages. Dadurch steigen ihre Chancen auf Top-Rankings.
  • Höhere Conversion-Wahrscheinlichkeit: Wer sich gut zurechtfindet und schnell die gesuchten Inhalte findet, ist eher bereit, eine gewünschte Handlung durchzuführen – z. B. einen Kauf oder eine Kontaktanfrage.

Richtig eingesetzt, machen interne Verlinkungen den Unterschied: Sie stärken nicht nur einzelne Seiten, sondern das gesamte Konstrukt Deiner Website – und zahlen damit direkt auf Deine SEO-Strategie ein.

 

 

Arten von internen Links

Interne Links lassen sich auf vielfältige Weise in Deine Website integrieren. Je nach Art und Platzierung erfüllen sie unterschiedliche Funktionen – von der Navigation bis zur gezielten Verstärkung einzelner Inhalte. Die Wahl der richtigen Linkarten trägt wesentlich zur Nutzererfahrung bei und sorgt dafür, dass wichtige Inhalte besser auffindbar sind.

Nachfolgend findest Du die gängigsten Arten von internen Verlinkungen:

  • Navigationsmenüs: Diese bilden die Grundstruktur Deiner Website und enthalten in der Regel die wichtigsten Seiten.
  • Footer-Links: Wiederkehrende Links im Footer können Orientierung bieten und häufig gesuchte Inhalte leicht zugänglich machen.
  • Kontextuelle Links: Diese befinden sich direkt im Fließtext und sind besonders effektiv, weil sie inhaltlich eingebettet sind.
  • Brotkrumen-Navigation (Breadcrumbs): Diese zeigt dem Nutzer, wo er sich gerade befindet, und ermöglicht eine schnelle Rücknavigation.
  • Call-to-Actions (CTA): Verlinkte Handlungsaufforderungen leiten Nutzer gezielt zu relevanten Seiten oder Produkten weiter.

Eine gute interne Verlinkung nutzt eine Kombination dieser Elemente – abgestimmt auf Struktur, Relevanz und Nutzererwartung.

 

 

Interne Verlinkungen für SEO richtig aufbauen

Damit interne Links ihre volle Wirkung entfalten, brauchst Du mehr als nur ein paar zufällig gesetzte Verweise. Eine strategisch geplante interne Verlinkung verbessert nicht nur Deine Sichtbarkeit in den Suchmaschinen, sondern steigert auch die Usability und Nutzerbindung. Um das Potenzial voll auszuschöpfen, solltest Du bei der Umsetzung auf folgende Punkte achten:

 

Wichtige Seiten gezielt verlinken

Erstelle eine Liste mit Deinen wichtigsten Seiten – z. B. zentrale Blogartikel, Ratgeber oder Produktseiten – und verlinke sie systematisch aus passenden Inhalten. Je mehr interne Verweise eine Seite erhält, desto höher wird ihre Relevanz von Google eingestuft.

 

Ankertexte sinnvoll wählen

Achte darauf, dass der verlinkte Text dem Nutzer klar sagt, was ihn auf der Zielseite erwartet. Verwende dabei möglichst präzise, keywordrelevante Begriffe, um sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen Orientierung zu geben. Floskeln wie „hier klicken“ solltest Du vermeiden.

 

Flache Seitenstruktur anstreben

Achte darauf, dass keine Seite mehr als drei Klicks vom Startpunkt entfernt ist. Eine zu tief verschachtelte Seitenstruktur erschwert es sowohl Nutzern als auch Crawlern, relevante Inhalte schnell zu erreichen. Eine flache Struktur sorgt für bessere Indexierung und Sichtbarkeit.

 

Nicht zu viele Links pro Seite

Verlinke nur auf Inhalte, die wirklich relevant sind. Zu viele Links können vom Wesentlichen ablenken und verwässern die Gewichtung. Eine gute Orientierung: Pro Textabschnitt ein sinnvoller interner Link reicht oft aus.

 

Regelmäßig überprüfen und optimieren

Nutze SEO-Tools, um Seiten zu identifizieren, die keine oder zu wenige interne Links erhalten („Orphan Pages“). Prüfe außerdem regelmäßig, ob bestehende Links noch aktuell sind, und passe sie bei Änderungen an. So bleibt Deine Verlinkungsstruktur langfristig stabil und wirkungsvoll.

Interne Links verstehen und für Dein Content Marketing nutzen

Wenn Du als Unternehmen Deine Online-Präsenz stärken willst, ist eine gute Verlinkungsstrategie nur ein Baustein. In der staatlich förderbaren Weiterbildung zum Content Marketing Manager bei Distart lernen Deine Mitarbeiter, wie sie zielgerichtet Inhalte planen, sinnvoll verknüpfen und so dauerhaft sichtbarer werden – praxisnah, fundiert und flexibel neben dem Job umsetzbar.

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Fazit

Interne Verlinkungen sind ein unterschätzter, aber entscheidender Hebel im SEO. Sie helfen nicht nur bei der Navigation, sondern geben auch klare Signale an Google weiter. Wer sie strategisch nutzt, verbessert Rankings, Nutzererfahrung und Conversion-Raten – mit vergleichsweise geringem Aufwand.