KI-Video erstellen: So nutzt Du Künstliche Intelligenz für beeindruckende Clips
Die Erstellung von Videos war lange ein aufwendiger Prozess, der technisches Know-how, teure Hardware und Software und viel Zeit erforderte. Doch mit...
6 Min. Lesezeit
Sharon Geißler
:
27.11.25 12:19
KI-Tools wie ChatGPT und Co. sind nur so leistungsfähig wie die Anweisungen, die Du ihnen gibst. Zum Glück lässt sich richtiges KI Prompting systematisch erlernen – ganz ohne Programmierkenntnisse. Bei Distart lernst Du in einer praxisnahen Weiterbildung, wie Du KI-Tools gezielt für Deine beruflichen Anforderungen einsetzt, von den Grundlagen bis zu fortgeschrittenen Techniken.
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Die Arbeitswelt verändert sich rasant – und künstliche Intelligenz ist der Haupttreiber. Laut dem World Economic Forum könnten bis 2030 weltweit etwa 78 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze durch KI-Technologie entstehen. Doch die menschliche Arbeitskraft bleibt unverzichtbar, allerdings mit neuen Skills. Die Relevanz von KI-Kompetenz im Arbeitsmarkt steigt daher stetig.
Die Qualität der KI-Ergebnisse hängt dabei direkt von Deiner Fähigkeit ab, klare Anweisungen zu formulieren. Wer richtig prompten kann, verschafft sich im Marketing, in der Content- oder Video-Erstellung, im Kundenservice oder in der Produktentwicklung einen klaren Wettbewerbsvorteil. Unternehmen suchen verstärkt nach Mitarbeitern, die souverän mit KI-Tools umgehen können.
Du möchtest loslegen? Dann wird's jetzt praktisch. Diese fünf Schritte machen Dich systematisch vom Anfänger zum selbstbewussten KI-Profi, praxisnah und mit schnellen Fortschritten.

Bevor Du mit dem Üben beginnst, solltest Du das grundlegende Konzept verstehen: Prompting bedeutet, künstlicher Intelligenz klare und präzise Anweisungen zu geben. Je klarer Deine Anweisungen sind, desto wahrscheinlicher sind zufriedenstellende Ergebnisse.
Das Wichtigste dabei: Prompting ist ein iterativer Prozess – Experimentieren und Anpassen gehören also dazu. Dein erster Prompt wird selten perfekt sein und das ist völlig normal. KI-Systeme reagieren auf klare Eingaben, aber sie brauchen manchmal mehrere Anläufe, um wirklich zu verstehen, was Du möchtest.
Ab jetzt heißt es: ausprobieren. Starte mit kostenlosen KI-Tools wie ChatGPT oder DALL-E und teste verschiedene Formulierungen für dieselbe Aufgabe. Der Unterschied zwischen vagen und präzisen Prompts wird Dich überraschen. Probiere diese drei Prompts bei ChatGPT oder einer anderen künstlichen Intelligenz Deiner Wahl aus und vergleiche die Ergebnisse:
Du wirst schnell merken: je spezifischer Dein Prompt, desto besser das Ergebnis. Analysiere bei jedem Versuch, was funktioniert hat und was nicht. Durch ständiges Experimentieren wird deutlich, welche Formulierungen am effektivsten sind.
Um Prompts zu finden, musst Du das Rad nicht neu erfinden. Es gibt zahlreiche kostenlose Ressourcen, die Dir beim Vertiefen Deines Wissens helfen können:
Du kannst zwischen strukturierten Lernpfaden (z.B. Online-Kursen) und selbstgesteuertem Lernen wählen. Für den Einstieg empfiehlt sich eine Kombination: Strukturierte Grundlagen plus freies Experimentieren. So bleibt Dein Lernen lebendig und praxisnah.
Hier liegt einer der größten Unterschiede zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen: KI-Prompting ist kein Monolog, sondern ein Dialog. Ein häufiger Anfängerfehler ist es, nur einen einzigen Prompt zu schreiben und dann aufzugeben, wenn das Ergebnis nicht perfekt ist. Dabei liegt die wahre Stärke im Dialog. KI-Systeme funktionieren am besten, wenn Du ein Gespräch aufbaust. Nutze daher Follow-up-Prompts zur iterativen Verfeinerung:
So arbeitest Du Dich Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis vor. Der Schlüssel liegt darin, die KI wie einen Mitarbeiter zu behandeln, den Du einarbeitest. Du gibst Feedback, stellst Nachfragen und präzisierst Deine Anforderungen.
Der Unterschied zwischen gelegentlichem Experimentieren und systematischem Lernen liegt in der Reflexion. Erfolgreiche Prompter haben eins gemeinsam: Sie dokumentieren ihre Erfahrungen. Führe ein digitales Prompt-Tagebuch, in dem Du festhältst:
Baue Dir Deine eigene Prompt-Bibliothek auf. Wenn Du einen besonders effektiven Prompt gefunden hast, speichere ihn als Vorlage. Kategorisiere sie nach Anwendungsbereichen: Marketing-Texte, E-Mails, Analysen, kreative Ideen und Kunst. So musst Du das nächste Mal nicht wieder von vorne beginnen, sondern kannst auf Deine bewährten Formulierungen zurückgreifen.
Tipp: Bei Distart kannst Du KI Prompting in einer AZAV-zertifizierten Weiterbildung lernen – zu 100 % gefördert über das Qualifizierungschancengesetz oder den Bildungsgutschein.
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Du kennst jetzt die fünf konkreten Schritte zum Einstieg. Doch egal in welcher Phase Du Dich befindest: Diese vier bewährten Prinzipien helfen Dir dabei, schneller zu lernen und bessere Ergebnisse zu erzielen. Sie machen den Unterschied zwischen frustrierenden Zufallsergebnissen und gezielten, professionellen Outputs:
Beim Lernen von KI Prompting ist klare Sprache wichtiger als Kreativität. Gerade am Anfang solltest Du präzise und eindeutig formulieren. Strukturierte Prompts sind effektiver als unstrukturierte und liefern höhere Qualität. Eine einfache, aber spezifische Anweisung bringt Dich schneller ans Ziel als ein kunstvoller, aber vager Prompt.
Übe bewusst, wie Du Kontextinformationen einbaust. KI-Systeme reagieren besser, wenn sie den Kontext verstehen. Die KI weiß nicht, was Du weißt, denn sie kennt weder Dein Unternehmen noch Deine Zielgruppe. Erkläre der KI, wer Du bist, was Du brauchst und wofür Du es brauchst.
Sei nicht frustriert, wenn der erste Versuch nicht klappt. Prompten ist ein iterativer Prozess, bei dem Experimentieren und Anpassungen entscheidend sind. Selbst Experten brauchen oft mehrere Anläufe. Kein Prompt ist beim ersten Mal perfekt – die Qualität entsteht durch schrittweise Verfeinerung.
Schaffe Dir einen „Safe Space” zum Üben. Bei kostenlosen KI-Tools kannst Du nichts kaputtmachen. Probiere wilde Formulierungen aus, teste Grenzen und lerne aus jedem Versuch. Es gibt keinen "falschen" Prompt, nur Prompts, die noch nicht zum gewünschten Ergebnis führen.
Du kennst jetzt die Basics und weißt, welche fortgeschrittenen Techniken auf Dich warten. Doch in jeder Lernphase gibt es typische Stolpersteine und Herausforderungen, die Du von Anfang an vermeiden solltest. So sparst Du Dir Frustration und kommst schneller zu besseren Ergebnissen.
Du weißt jetzt, welche Fehler Du vermeiden solltest. Aber wie sieht ein strukturierter Lernweg konkret aus? Hier ist ein bewährter 30-Tage-Lernplan für Einsteiger. Jede Woche baut auf der vorherigen auf, sodass Du Schritt für Schritt vom absoluten Anfänger zum selbstbewussten KI-Anwender wirst.

In der ersten Woche lernst Du die Basics und machst Dich mit den Werkzeugen vertraut. Teste erste einfache Prompts und experimentiere bewusst mit verschiedenen Formulierungen derselben Aufgabe. Dokumentiere bereits jetzt, welche Unterschiede Dir auffallen.
Jetzt wird es konkreter. Übe gezielt, wie Du Kontext in Deine Prompts einbaust. Reichere Sie durch Infos wie gewünschte Zielgruppe, Länge und Tonalität an. Teste Role Prompting und experimentiere mit verschiedenen Detailgraden. Du wirst merken, wie sich Deine Ergebnisse deutlich verbessern.
Hier lernst Du den Dialog mit der KI. Verfeinere Deine Prompts in mehreren Schritten und stelle gezielte Folgefragen. Arbeite an einem komplexeren Projekt wie einem Blogartikel und dokumentiere systematisch, was funktioniert. Am Ende der Woche machst Du einen Review: Was hat gut geklappt?
In der letzten Woche wird es praktisch für Deinen Alltag. Wende Prompting auf Deine konkreten beruflichen Aufgaben an und baue Dir eine strukturierte Prompt-Bibliothek auf. Teste auch erste fortgeschrittene Techniken wie Few-Shot-Prompting oder Chain-of-Thought.
Du möchtest KI Prompting nicht nur als Hobby betreiben, sondern professionell einsetzen? Dann ist eine Weiterbildung zum Prompt Engineer bei Distart genau das Richtige für Dich. Als KI-Prompter entwickelst Du effektive Eingabeaufforderungen für verschiedene KI-Modelle und hilfst Unternehmen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
Je nach Erfahrung und Spezialisierung können Prompt Engineers in Deutschland zwischen 40.000 und 80.000 € jährlich verdienen, Tendenz steigend. Mit zunehmender KI-Nutzung in Unternehmen steigt auch die Nachfrage nach diesen Fähigkeiten.
Bei Distart lernst Du in einer professionellen Weiterbildung zum KI Prompt Engineer alles für den gezielten Einsatz künstlicher Intelligenz – online, praxisnah und bis zu 100 % gefördert. Das Programm führt Dich von den Basics zu fortgeschrittenen Techniken und verwandelt Dich in nur wenigen Monaten zum KI-Profi.
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