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Social Media-Budgetplanung: Marketingerfolg in den sozialen Medien

Social Media-Budgetplanung: Marketingerfolg in den sozialen Medien

Social Media hat sich in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Bestandteil im Marketingmix entwickelt. Entsprechend höher wurden die zugeteilten Budgets. Doch wie planst und berechnest Du ein Social-Media-Budget, das effektiv ist und Dich und Deinen Marketingzielen näherbringt? In diesem Artikel zeigen wir Dir, was alles zur Social-Media-Budgetplanung dazugehört – und wie Du das Beste aus Deinen Ausgaben herausholst.

 

Was zählt zur Social-Media-Budgetplanung? Definition

Die richtige Social-Media-Budgetplanung ist ein Prozess, der weit über das bloße Verteilen und Zuweisen von Geldern hinausgeht. Am Anfang steht die Formulierung klarer Ziele: Was genau möchtest Du mit Deinen Social-Media-Aktivitäten erreichen? Geht es Dir darum, Deine Marke oder Dein Unternehmen bekannter zu machen? Oder möchtest Du z. B. Leads generieren, die sich später in Kunden verwandeln lassen?

Von den Zielen Deiner Social-Media-Kampagne hängt ab, welche Posten Teil Deiner Budgetplanung sind. Das beginnt bei der Erstellung von Inhalten (der sogenannten Content Creation), geht über bezahlte Werbekampagnen (Paid Content) und umfasst nicht zuletzt ebenso Ausgaben für Software, Beratungskosten und Personalausgaben. Die Social-Media-Budgetplanung umfasst dabei sowohl kurzfristige Aktionen als auch eine langfristige Strategie.

Wichtig bei der Social-Media-Budgetplanung: Die verschiedenen Social-Media-Plattformen unterscheiden sich stark voneinander. Was auf LinkedIn funktioniert, geht auf Instagram möglicherweise unter. Und umgekehrt. Jede Plattform hat ihre eigenen Formate und Tools für das Veröffentlichen von Content oder das Schalten von Ads.

 

Deshalb ist die Social-Media-Budgetplanung so wichtig

Mit der richtigen Social-Media-Budgetplanung erhältst Du nicht nur einen guten Überblick über Deinen finanziellen Rahmen, sondern auch über Deine Marketingaktivitäten. Der Plan hilft Dir dabei, Deine Ressourcen effizient einzusetzen und den Return of Investment (kurz: ROI) Deiner Maßnahmen zu maximieren.

Die Budgetplanung zwingt Dich dazu, Deine Strategie zu überdenken und die richtigen Prioritäten zu setzen. Es geht nicht darum, auf jeder Plattform maximal präsent zu sein, sondern genau dort, wo Deine Zielgruppe sich befindet. Ein gut strukturierter Social-Media-Budgetplan spiegelt Deine Unternehmensziele wider und ermöglicht es Dir, Deine potenziellen Kunden so anzusprechen, dass sie Vertrauen fassen und zu Followern Deiner Marke werden.

Im Vergleich zu klassischen Medien wie TV, Print und Rundfunk hat die Social-Media-Landschaft die Besonderheit, dass sie sich ständig verändert. Deshalb sollte ein Budgetplan für Social-Media-Aktivitäten so flexibel sein, dass Du Trends oder technische Entwicklungen aufgreifen und Dein Budget entsprechend anpassen kannst. Ein gut geplantes Budget gibt Dir den Raum, innovative Kampagnen zu testen und neue Plattformen zu erkunden, ohne Dein gesamtes Marketingbudget zu gefährden.

 

Wie hoch sollte Dein Social-Media-Budget sein?

Die erste Frage, die sich die meisten Unternehmen stellen, ist die Frage nach der Höhe des Budgets. Hierzu gibt es nicht die eine richtige Antwort, weil Deine Ausgaben von den individuellen Zielformulierungen Deines Unternehmens abhängen. Natürlich spielen auch die Branche, die Größe Deines Unternehmens und die Struktur Deiner Zielgruppe wichtige Rollen.

Für Deutschland hat Bitkom für das Jahr 2022 einen Durchschnittswert von 4,5 % des Gesamtumsatzes ausgemacht, den Unternehmen für ihr Marketingbudget ausgeben. Verkauft Dein Unternehmen direkt B2B an andere Unternehmen, gilt der Richtwert von 2 bis 5 %, den Du für Dein gesamtes Marketing einsetzen solltest. Bei B2C-Unternehmen gilt ein höherer Wert von etwa 5 bis 10 % als Richtwert.

Beachte: Diese Werte gelten für Dein gesamtes Marketingbudget in Relation zu Deinem Gesamtumsatz, der Anteil für Social-Media-Maßnahmen ist also entsprechend geringer. Am besten legst Du zunächst Dein gesamtes Marketingbudget fest. Danach formulierst Du die Ziele für Deine Social-Media-Maßnahmen. Daraus ergibt sich dann, welcher Anteil Deines gesamten Marketingbudgets auf Deine Social-Media-Strategie entfällt.

 

Kosten im Social Media Marketing: Diese solltest Du kennen

Die Planung Deines Social-Media-Budgets umfasst mehrere Posten, die alle in direkter Verbindung zu Deinen Werbe- und Marketingmaßnahmen auf Social Media stehen. Erst die strategische Zusammenführung aller Posten ergibt einen wasserdichten Social-Media-Budgetplan. Wir schauen uns die einzelnen Posten näher an:

1. Content Creation – Kosten für Social-Media-Betreuung

Content, Content, Content. Organische Posts, die Deiner Zielgruppe einen echten Mehrwert bieten und sie an Dein Unternehmen binden, sind immer noch das Herzstück Deiner Social-Media-Präsenz. Zu den Kosten, die dabei anfallen, zählen das Schreiben von griffigen und interessanten Texten sowie alle Maßnahmen, die Deinen Post „schön“ machen – also Design, Fotografie und Videoproduktion.

Dein Content ist derjenige Inhalt, den Deine potenziellen Kunden zuerst sehen, wenn sie zum Beispiel eine Deiner Ads angeklickt haben und nun recherchieren, um was für ein Unternehmen es sich handelt. Lass’ Deinen Content für Dich sprechen und ermögliche es Deiner Zielgruppe, Dich im besten Licht kennenzulernen!

2. Paid Content – Kosten für Social Media Ads

Bezahlte Werbung auf Social-Media-Plattformen ermöglicht es Dir, eine größere Reichweite zu erzielen. Mit Ads erreichst Du Menschen, die noch nie etwas von Deinem Unternehmen gehört haben. Entsprechend wichtig ist hier gutes Targeting, damit auch nur diejenigen Personen Deine Anzeigen sehen, die auch als potenzielle Kunden Deiner Produkte oder Dienstleistungen infrage kommen.

Die Kosten für Ads variieren stark, abhängig von der Plattform, der Zielgruppe, der Art der Anzeigen und der Dauer der Kampagne. Die Budgetplanung in diesem Bereich erfordert deshalb ein Verständnis für KPIs wie Cost-per-Click (CPC) oder Cost-per-Impression (CPM), die Dir bei der Erfolgsmessung im Social Media Marketing helfen.

3. Software und Tools

Der Einsatz von professionellen Social-Media-Management-Tools ist heutzutage unerlässlich. Denn Deine Maßnahmen auf Social Media werfen eine Menge an Daten ab, die Du zur Optimierung Deines Marketings kennen und nutzen solltest. Diese Tools unterstützen Dich bei der Planung, Veröffentlichung, Überwachung und Analyse Deiner Social-Media-Aktivitäten.

Hier entstehen Dir also Kosten für Abonnements von Planungstools, Analyse-Software und anderen digitalen Helfern und SaaS-Lösungen, die den Arbeitsaufwand für Dich und Dein Social Media Team deutlich reduzieren und Dein Social Media Marketing effizienter machen.

4. Hardware

Je nachdem, welchen Anteil der Produktion Dein Unternehmen intern übernimmt, benötigst Du auch technisches Equipment. Kameras, Mikrofone, Beleuchtung und die Einrichtung eines Studios bringen Deine Content Creation auf das nächste Level. Lagerst Du die Produktion aus, werden hingegen Personalkosten und Leihgebühren für das Equipment fällig.

5. Personalkosten

Dein Team ist entscheidend für den Erfolg Deiner Social-Media-Bemühungen. Dazu gehören nicht nur die Gehälter der Mitarbeiter, die sich direkt um Social Media kümmern, sondern ebenso die Kosten für Schulungen und Weiterbildungen.

Du hast die Wahl: Entweder Du arbeitest mit Freelancern zusammen, oder Du rekrutierst Dein Social Media Team aus den eigenen Reihen. Dafür kannst Du sie zum Beispiel mit dem Weiterbildungsprogramm von Distart in nur wenigen Monaten zu Social Media Managern ausbilden lassen. Der Vorteil: Sie kennen Dich und Dein Unternehmen bereits und wissen, worauf es Dir ankommt.

6. Influencer Marketing

Eine Werbestrategie, die es vor Social Media in der Form gar nicht gab, ist Influencer Marketing. Die Zusammenarbeit mit den passenden Influencern kann Deine Marke einem breiteren und oft sehr engagierten Publikum näherbringen. Die Kosten hängen zum einen von der Bekanntheit des Influencers ab und zum anderen vom Aufwand und der Häufigkeit der Maßnahmen, mit denen die Influencer für Dein Unternehmen werben.

 

Auf Social Media durchstarten

Die Budgetplanung Deiner Social-Media-Präsenz ist nur die eine Seite Deines Marketings. Zur anderen gehört die erfolgreiche Umsetzung Deiner Marketingstrategie auf Social Media. Dafür bist Du auf fähige Social Media Manager angewiesen, die wissen, worauf es in den sozialen Medien ankommt. Mit dem Weiterbildungsprogramm von Distart werden Deine Mitarbeiter in nur wenigen Monaten zu vollwertigen Social Media Managern ausgebildet und können Dich anschließend bei der Umsetzung Deiner Social-Media-Strategie unterstützen. Das Beste: Die Ausbildung ist berufsbegleitend und wird staatlich gefördert.

Vereinbare hier Dein kostenloses Erstgespräch

Fazit

Die Planung des Social-Media-Budgets ist ein wesentlicher Bestandteil für den Erfolg Deiner Marketingaktivitäten in den sozialen Medien. Es geht darum, eine strategische und zielorientierte Kostenaufstellung zu erstellen, die Dein Unternehmen widerspiegelt und auf Deine Vision abgestimmt ist. Ein gut durchdachter Budgetplan umfasst mehrere Kostenstellen wie Content Creation, Paid Content und die Zusammenarbeit mit Influencern. Mit dem richtigen Social Media Team holst Du das Beste aus Deinem Budget heraus und sorgst für einen effektiven Social-Media-Auftritt.